Das Europäische Innovations- und Technologieinstitut (EIT)

Das Europäische Innovations- und Technologieinstitut EIT wurde 2008 gegründet, mit Hauptsitz in Budapest, Ungarn. Es ist ein selbstständiger Teil in Horizont 2020. Wesentliches Ziel ist es, die Innovationslücke in Europa zu schließen. Dafür sollen Übergänge geschaffen werden von der Idee zum Produkt; vom Labor zum Markt; von Studierenden zu Unternehmer/innen. Dies soll durch eine Integration des Wissensdreiecks aus Hochschulbildung, Forschung und (unternehmerischer) Innovation erreicht werden.

Das Europäische Innovations- und Technologieinstitut (European Institute of Innovation and Technology, EIT) wurde 2008 gegründet und soll sich zum Aushängeschild europäischer Innovation entwickeln. Die Arbeit des EIT wird durch eine Reihe von Cluster-Verbünden, den sogenannten "Wissens- und Innovationsgemeinschaften" (Knowledge and Innovation Communities, KICs) durchgeführt. Ab 2014 wird das EIT zu einem eigenständigen Teil von Horizont 2020. Für die Laufzeit von Horizont 2020 sind 2,7 Milliarden Euro für das EIT vorgesehen, davon 2,5 Milliarden Euro für sämtliche KICs.

Ziel des EIT ist es, die Innovationskapazität der Mitgliedstaaten zu steigern und damit einen Beitrag zu nachhaltigem Wirtschaftswachstum in Europa zu leisten. Dies soll durch eine Integration aller Bereiche des "Wissensdreiecks" (Bildung, Forschung und Innovation) erreicht werden: In den KICs arbeiten Einrichtungen aller Seiten des Wissensdreiecks als internationale Verbünde von Clustern auf höchstem Niveau zusammen.

Bislang waren die exzellenten Köpfe sowohl in der Bildung als auch in der Forschung oftmals isoliert von der Wirtschaft; im EIT können die Akteure des Wissensdreiecks zukünftig zusammengeführt werden. So lassen sich bestehende Lücken in der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft schließen und die Überführung von Ergebnissen aus Wissenschaft und Forschung direkt in kommerzielle Innovationsideen wird verbessert. Auch die Förderung unternehmerischen Denkens soll durch das EIT stärker gefördert werden. Beim EIT und seinen KICs geht es also um die Verbesserung von Übergängen

  • von der Idee zum Produkt
  • von Werkstatt / Labor zum Markt
  • von Studierenden zu Unternehmerinnen und Unternehmern

Die Aktivitäten des EIT werden durch einen Verwaltungsrat koordiniert, der auch das strategische Management des Instituts sichert. Er nimmt auf einer strategischen Basis außerdem die endgültige Auswahl der KICs für die jeweilige Ausschreibung vor.

2010 wurden die ersten Wissens- und Innovationsgemeinschaften gestartet. Sie arbeiten zu den Themenfeldern

  • nachhaltige Energie
  • Klimawandel
  • Informations- und Kommunikationstechnologien

Unter Horizont 2020 soll es fünf weitere KICs zu folgenden Themen geben:

  • 2014: Innovation für gesundes Leben und aktives Altern; Rohstoffe
  • 2016: Lebensmittel für die Zukunft; Mehrwert in der Fertigung
  • 2018: Urbane Mobilität

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der Kontaktstelle EIT.