Internationale Zusammenarbeit

Horizont 2020 bietet, ebenso wie bereits das 7. Forschungsrahmenprogramm der EU, vielfältige Möglichkeiten mit Partnern aus Drittstaaten zu kooperieren. Gemeinsame Interesse und beidseitiger Nutzen bilden die Grundlage für eine erfolgreiche internationale Zusammenarbeit. Gezielte Maßnahmen fördern die internationale Zusammenarbeit und ergänzen die generelle Offenheit des Rahmenprogramms für Forschung und Innovation.

Teilnahme von Drittstaaten in Horizont 2020

Die internationale Zusammenarbeit ist als Querschnittsthema in alle Bereiche von Horizont 2020 integriert. Partner aus Drittstaaten können in einem Konsortium mit Forschenden aus den 28 EU-Mitgliedstaaten und Assoziierten Staaten an einem EU-Projekt teilnehmen. In Horizont 2020 besteht auch die Möglichkeit einer finanziellen Förderung von Forschenden und Einrichtungen aus Drittstaaten. Dabei unterscheidet Horizont 2020 zwischen verschiedenen Ländergruppen:

  • Industrie- und Schwellenländer
  • Länder der Erweiterungs- und Nachbarschaftspolitik sowie EFTA-Länder
  • Entwicklungsländer

Partner aus den Entwicklungsländern und den Ländern der Erweiterungs- und Nachbarschaftspolitik werden finanziell gefördert. Forschende aus den Industrie- und Schwellenländern können zwar an Horizont 2020 teilnehmen, erhalten für die Beteiligung aber in der Regel keine finanzielle Förderung.

Neben dieser generellen Öffnung sind insbesondere folgende Instrumente zur Umsetzung der internationalen Zusammenarbeit in Horizont 2020 vorgesehen:

  • gezielte Ausschreibungen zu Forschungs- und Innovationsprojekten mit empfohlener oder obligatorischer Beteiligung von Drittstaaten
  • gemeinsame Initiativen mit internationalen Partnern (z. B. ERA-Nets, COST)
  • spezifische horizontale Maßnahmen zur Förderung der internationalen Zusammenarbeit und zur Identifikation gemeinsamer Prioritäten

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der NKS Internationale Zusammenarbeit.